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Presse


So sieht uns die Presse:

Geschäftsführer Helmut Hesse im Frankfurter palmengarten
Geschäftsführer Helmut Hesse beim Interview im Frankfurter Palmengarten.

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Presse-Mitteilung Garten-Hesse, 5. Februar 2013

Japanischer Moosgarten in der Kamalienausstellung

Auf der Kamelienausstellung des Palmengartens in Frankfurt integriert Garten Hesse diesmal einen Japanischen Moosgarten
in die anmutige Kamelien-Landschaft. Helmut Hesse, der Fachmann für Japanische Gärten, hatte die Kamelien-Landschaft in
den Jahren zuvor immer gemeinsam mit seinem Gärtner-Kollegen und Kamelien-Spezialist Walter Klotz aufgebaut. Nach dem
altersbedingten Ausscheiden von Klotz ist diese Kamelien-Landschaft in 2013 nun erstmals ausschließlich
von Helmut Hesse und seinem Team aufgebaut worden.

Noch bis einschließlich Sonntag, den 10. Februar können Sie die Kamelien-Pracht im Frankfurter Palmengarten bestaunen.

Moosgarten

Frankfurter Palmengarten 2013 - Kamelien in Mooslandschaft, Copyright Hemut Hesse - Garten-Hesse Egelsbach/Hessen

 

 

Palmengarten 2013

Frankfurter Palmengarten 2013 - Kamelien-Landschaftt, Copyright Hemut Hesse - Garten-Hesse Egelsbach/Hessen

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Presse-Mitteilung, 4. Februar 2013

HR-Fernsehen:Sendung "alle wetter!" vom 4. Februar 2013
Kamelienausstellung im Palmengarten

Montag, 4. Februar 2013, 19:15 Uhr
Kamelie-HR-online-Fernsehen

Ein Teestrauchgewächs: die Kamelie - Copyright NDR
Die Kameliensammlung des Palmengartens in Frankfurt besteht aus ca. 450 Pflanzen. Kamelien gehören
biologisch zu den Teegewächsen, die normalerweise nur in Ost- und Südostasien vorkommen.
Sie brauchen daher besondere klimatische Bedingungen.

Bei der Ausstellung sind ca. 300 Sorten zu sehen. Diese sind sorgfältig von Gärtnerinnen und Gärtner ausgewählt worden.
Anfang des 19. Jahrhunderts kam die Kamelie nach Europa und wurde bei den europäischen Gärtnereien als exklusive
Pflanze schnell beliebt. Damals wie heute ist die Kultivierung nicht einfach. Heute gibt es Gewächshäuser, aber auch in
früheren Zeiten hat man sich zu helfen gewusst. Mehr von unserer „alle wetter!“-Reporterin Anja Appel.

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Presse-Mitteilung, 13. Februar 2010

Meditative Ruhe

Garten-Hesse aus Egelsbach ist Palmengartenbesuchern von vielen Ausstellungen ein Begriff, und immer wieder bezaubern seine japanischen Gartenanlagen die Besucher. Die Firma hat einen Schwerpunkt im Bereich Gartenteiche
und Wasserläufe, sie gestaltet mit Mauern, Felsen und natürlich den passenden Pflanzen. Bei GARTEN 2010 aber ist
wieder ein japanisches „dreidimensionales Gartengemälde“ angelegt mit aparten Gehölzen und Wasser, Moosen
und Gräsern.

Helmut Hesse demonstriert, wie vielseitig und harmonisch sich selbst auf einem kleinen Fleckchen Erde ein
Raum meditativer Ruhe schaffen lässt. Das Zubehör, etwa die typischen Steinlaternen, importiert er direkt
aus Japan.

Text: Anne Lorenc

Garten 2010 Bild600



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Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Januar 2008

Zartrote Blütenträume


Kamelien-Ausstellung im Palmengarten

Für Matthias Jenny sind die derzeitigen milden Temperaturen "ein Geschenk", wie er sagt: "Noch nie haben wir die Kamelien-Ausstellung so früh eröffnet." Der Palmengarten-Direktor konnte sich nicht nur über das Wetter freuen, das die Kamelien besonders früh zum blühen bringt, sondern auch über den großen Andrang bei der Eröffnung der traditionellen Kamelien-Schau. Die rund 200 Besucher gerieten beim Anblick der zumeist zartroten Blüten ins Schwärmen und Fachsimpeln. Da die Pflanzen aus Asien stammen, ist die Schau asiatisch gestaltet.  Nie zuvor seien so viele Steine zum Anlegen der Gartenlandschaft in die Galerie am Palmenhaus geschleppt worden, hieß es. Natursteine und japanische Steinlaternen sorgen für fernöstliche Anmutung, auch ein Teehaus wurde aufgebaut - zur Eröffnung gab es passend zur Tee-Kamelie japanischen grünen Tee. "In Japan werden solche Kamelien-Teegärten langsam durchschritten, um sich auf die eigentliche Zeremonie im Teehaus einzustimmen", sagt Helmut Hesse. Der Gartengestalter hat mehrere Jahre in Japan das Handwerk des traditionellen Gartenbaus erlernt und die meisten der für die Ausstellung herbeigeschafften Steine sorgfältig im Taunus ausgewählt: Jeder Stein muss eine besondere Struktur aufweisen, die durch seine Platzierung hervorgehoben wird. Das Konzept der Ausstellung hat Hesse zusammen mit Kamelienzüchter Walter Klotz und den Gärtnern des Palmengartens entwickelt. Insgesamt bewegte das Team in den Tagen vor der Ausstellung mehr als 7,5 Tonnen Stein.

Überschattet wurden die Vorbereitungen durch den plötzlichen Tod des Ausstellungskoordinators im Palmengarten, Peter Gutmann , am Montag dieser Woche. Jenny würdigte den Verstorbenen, der hinter den Kulissen stets präsent gewesen sei. In den nächsten Wochen werden die Kamelien-Fachleute  Helga und Klaus Urban immer sonntags Führungen und Betrachtungen anbieten. Am 12. Januar findet ein Workshop zum Thema  " Das Pflanzen von Kamelien" statt. Teilnahmekarten für 10 Euro gibt es am Eingang Siesmeyerstraße. Die Ausstellung dauert noch bis zum 3. Februar.

wieg.

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Frankfurter Neue Presse, 11.01.2008

Kamelien machen Hoffnung auf den Frühling

Die erste Ausstellung des Blumenjahres im Palmengarten beginnt mit einem Klassiker und steht im Zeichen des Tees. Denn die Kamelie ist ein Teegewächs und stammt aus Ostasien. Folgerichtig haben die Palmengärtner die Schau gemeinsam mit dem Kamelienzüchter Walter Klotz und dem Gartengestalter Helmut Hesse in der Galerie unter das Motto Asiens gestellt und die Beete wie japanische Gärten angelegt. In der Mitte steht ein japanisches Teehaus aus Reispapier-Wänden, wie es dort zur Teezeremonie genutzt wird.

Kleine Bachläufe und Wege aus Naturstein in den Beeten sind gesäumt von Steinlaternen. Allein 7,5 Tonnen handverlesenen Naturstein wurden dafür in der Galerie verteilt. „Pflanzen sind im japanischen Garten nur Beiwerk. Die Landschaft ist das Wichtigste“, erläuterte Hesse. Es blühe dort üblicherweise immer nur eine Pflanze, damit sie intensiver erlebbar ist und vom Besucher entdeckt werden kann.

Das konnten die Palmengärtner in Frankfurt nur schwer umsetzen. Schließlich umfasst die Sammlung der Kamelien mehr als 300 Exemplare aus 150 Sorten. Etwa die Hälfte der Pflanzen, darunter eine baumgroße Kamelie, sind bis zum 3. Februar in der Galerie ausgestellt. „Sie ist 40 bis 60 Jahre alt“, schätzt der Palmengärtner Hubert Sutter. Die ersten Kamelien sind bereits aufgeblüht, andere geben mit ihren vielen Knospen ein Versprechen für den nächsten Besuch. Die Rarität der Sammlung des Palmengartens, welche seit dessen Gründung 1868 existiert, steht in einer Glasvitrine: Die Kamelie „Francofurtensis“ ist eine Züchtung der Gärtnerei Rinz, in der der Palmengarten-Schöpfer Heinrich Siesmayer einst seine Lehre absolvierte. Sie wurde 1834 der Öffentlichkeit vorgestellt und war international die erfolgreichste historische Züchtung aus Hessen. Lange Jahre war sie verschwunden, bis die Kameliengesellschaft sie in den 90er Jahren am Laggo Maggiore ausfindig machte. Seit 2001 ist die Sorte wieder im Palmengarten zu sehen. (bö)

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Dreieich-Zeitung, 21. März 2007

„Das neue Konzept der Verkaufsausstellung ‚Garten 2007‘


fand ringsum nur Zustimmung“, resümierte Palmengarten-Chef Dr. Matthias Jenny am Sonntag. Die Besucherzahl blieb nach den vier statt sonst zehn Tagen mit 30.116 zwar unter den erwarteten 40.000 – die wahren Pflanzenfreunde ließen sich von Sturm und Regen aber nicht abschrecken. Ob im Freiland oder in den Galerien: An allen Tagen zeigten sich die Besucher rundum begeistert vom ebenso hochwertigen wie vielfältigen Angebot auf dem 4.000 Quadratmeter großen Ausstellungsgelände. Die heitere Atmosphäre und das malerisch gestaltete Marktambiente wurden auch von den über 90 Ausstellern einhellig begrüßt: „Der besondere Ruf des Palmengartens und ein qualitätsbewusstes Publikum sorgten für gute Umsätze“, heißt es.

Ausstellung im Frankfurter Palmengarten 2007

Die anregende Aufbereitung des Themas „(G)Artenvielfalt ist Lebensqualität“ im „BioFrankfurt“- Zelt stieß ebenfalls auf ein überaus großes Interesse.
Damit fügte sich dieser öffentliche Auftritt vieler hochkarätiger Institutionen und Partner des Kompetenzverbunds für Biodiversität ganz stimmig in die Neukonzeption ein. Unsere Fotos zeigen einen Gestaltungsvorschlag von Garten-Hesse aus Egelsbach (oben) und vier Lounge Chairs nebst Coffeetable von Designer Frank Ligthart, die sich bei Nichtgebrauch in einen „Obelisken“ (unten links im Bild) verwandeln (Dedon). (mi/DZ-Fotos:Mika)

Redakteur/Foto : Thomas Mika

 

   
 
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Dreieich-Zeitung, 20. Januar 2007

Kamelien im Palmengarten:
Aparte Asiatin gilt als heikel

Frankfurt (DZ/mi) – Der Palmengarten präsentiert noch bis zum 4. Februar, täglich von 9 bis 18 Uhr, in der Galerie im Palmenhaus seine Kamelienschau. Die Sammlung des Palmengartens existiert seit dessen Gründung, und die Kamelie ist damit so etwas wie die Gründungspflanze. Ein beeindruckendes Sortiment kam mit den Gewächshäusern des Herzogs Adolf von Nassau aus Wiesbaden-Biebrich 1869 in den Palmengarten. Mittlerweile umfasst die Sammlung über 300 Exemplare aus 150 Sorten und fünf Arten. Die älteste unter ihnen ist eine rund hundertjährige Camellia japonica „Tricolor“, die immer wieder mit ihren gleichzeitig blühenden weißen, rosa-weiß gestreiften und reinrosa Blüten beeindruckt.
Jedes Jahr zeigt der Palmengarten eine andere Auswahl dieser Sammlung, die das ganze Jahr über in der eigenen Gärtnerei auf den großen Auftritt vorbereitet wird. Die Gärtner schaffen in jedem Januar eine neue Landschaftskulisse für die ersten Blütensträucher des Jahres. Hilfe erhalten sie dabei von dem Landschaftsgärtner Helmut Hesse aus Egelsbach, der für dieses Mal eine echte chinesische Sänfte mitgebracht hat (unser Bild).

chines.saenfte

Während der Ausstellung können die Besucher an allen Wochenenden Kamelien vom Egelsbacher Züchter Walter Klotz kaufen und sich von Helga Urban, der „Kameliendame“ des Palmengartens, über Pflege und Geschichte dieser aparten Asiatin informieren. Helga Urban wird neben Führungen (heute um 15, am morgigen Sonntag um 12 sowie am nächsten Sonntag um 11 Uhr) außerdem am Schlusstag um 15 Uhr einen Vortrag über „Kamelien im Garten“ halten.
Eine Verwandte der Kamelien bestimmt jeden Morgen bei vielen Menschen, ob der Tag gut oder weniger gut wird. Alle Teetrinker unter den Gartenfreunden nehmen mit jedem Schluck Tee einen Sud aus getrockneten Blattspitzen von Camellia sinensis zu sich. Die Gattung Camellia gehört zur Familie der Teestrauchgewächse, der Theaceae. Innerhalb der Familie stellt Camellia mit mehr als 200 Arten die größte Gattung dar. Carl von Linné benannte sie nach dem böhmischen Missionar Georg Joseph Kamel, lateinisiert Camellus (1661-1706), der auf der Philippineninsel Luzon auf den Spuren der dortigen Flora wandelte. Zur Gattung Camellia gehören neben der wirtschaftlich wichtigsten Art Camellia sinensis, dem Teestrauch, auch die Kamelien: Camellia japonica und verwandte Arten. Die Teeleidenschaft der Engländer brachte die Kamelie nach Europa. Im 18. Jahrhundert versuchte man über die East Indian Company Teesträucher nach England einzuführen. Der Teestrauch unterlag aber einem strengen Ausfuhrverbot. So vertauschten die schlauen Chinesen die zum geheimen Export vorgesehenen Pflanzen mit Exemplaren der ähnlich aussehenden Kamelie, Camellia japonica. Kaiserin Josephine ließ eine der ersten Kamelien Europas in ihren berühmten Garten von Malmaison in Frankreich pflanzen. Bevor Kamelien nach Europa gelangten, blickten sie in Asien auf eine mehr als tausendjährige Geschichte zurück. Zunächst wegen des Öls angebaut, das sich aus den Samen gewinnen lässt, schätzte man bald die Zierqualitäten des immergrünen Gehölzes. Besonders die Arten Camellia japonica und die riesenblütige Camellia reticulata hatten es den Blumen liebenden Chinesen angetan. Die noch heute bestehenden Klassen der Blütenformen waren bereits entwickelt, als sie im 18. Jahrhundert auch Europa erobert haben. Wir kennen Kamelien mit einfacher Blüte, die halb und die vollständig gefüllte Form, außerdem die opulente Paeonien- und die Anemonen-Form.
In Japan schätzt man vor allem die Higo – eine weit geöffnete einfache Blüte mit einer Unmenge perfekt geformter Staubgefäße. In China hingegen galt es wohl als vulgär, die Fortpflanzungsorgane so zur Schau zu stellen.
Kamelien gelten als heikel. Dabei wollen sie nur viel Luftfeuchtigkeit, keine direkte Sonneneinstrahlung und als sogenannte Moorbeetpflanze immer kalkfreies Gießwasser. Einzelne Sorten vertragen sogar bis zu minus 15 Grad Kälte. So ist es auch nördlich der Alpen meistens besser, sie in den Garten auszupflanzen, statt sie der trockenen Luft von zentralgeheizten Räumen auszusetzen. (DZ-Foto:pg)

Redakteur : Thomas Mika
Bild: Palmengarten Frankfurt, Rita Freye

 

 
 

Frankfurter Neue Presse, 13. 01.2007

Neue Blütenträume im Palmengarten

Frankfurt. Die Kamelien-Ausstellung im Palmengarten steht in diesem Jahr im Zeichen Chinas. Bambus und chinesische Hanfpalmen bilden den grünen Hintergrund für die dank der warmen Witterung bereits jetzt in voller Blüte stehenden Pflanzen und Bäumchen. In den Beeten leiten Bambusbegrenzungen und eine Pergola den Blick von einer Kamelie zur nächsten. Beim Abschreiten der gut gemischten Pflanzen wird deutlich, wie vielfältig, farbreich und doch immer perfekt die Blüten sind. So viel zur gelungenen Arbeit der Palmengärtner, die die Pflanzen auch von März bis Januar liebevoll hegen, wenn sie niemand anderes zu Gesicht bekommt, wie Palmengartenchef Matthias Jenny bei der Eröffnung betonte. Ein weiteres Beet wurde – auch das ist Tradition – von dem Egelsbacher Landschaftsgärtner Helmut Hesse und dem Züchter Walter Klotz gestaltet, der an den Wochenenden in der Ausstellung Kamelien verkauft und den Interessierten beratend zur Seite steht. Hesse brachte für die Gestaltung eigens eine alte chinesische Sänfte mit, die sonst sein Wohnzimmer, bis zum 4. Februar nun aber das Beet in der Palmengarten-Galerie ziert. Und noch eine absolute Neuerung bietet die Ausstellung: gelb blühende Kamelien.

Zwei zarte Pflänzchen hat die Kamelien-und Rosen-Expertin Helga Urban von der weltweit bekanntesten Kameliengärtnerei „Nuccio“ in Kalifornien mitgebracht. Es gebe nur eine gelbe Wildform, bei der aber nur die Blütenstempel für die Farbe sorgten. Zu kaufen seien die Raritäten eigentlich noch nicht. Und auch Helga Urban musste sie, nachdem sie nur ohne Erde durch den Zoll kamen, erst liebevoll aufpäppeln. „Ich behalte sie noch ein Jahr, dann kommen sie in die Sammlung des Palmengartens.“ Mehr zu ihren Schützlingen und den anderen Pflanzen erzählt sie gerne am 4. Februar in ihrem Vortrag über Kamelien im Garten. (bö)

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Offenbacher Post, 06.03.2003, S. 26

Ein Bett im Baum und tausend Ideen
"Mein Garten" bietet alles zum Thema

Von Sonja Thelen

Frankfurt
Ruhe und Harmonie strahlt das Kleinod aus: Das von kleinwüsigen Koniferen und Steinen eingefasste Beet ist in viereckiger Form angelegt, in dessen Mitte kleine Felsen aufgebaut sind. Japanische Gärten sind voll im Trend. Und da erstaunt es es natürlich nicht, dass der darauf spezialisierte Landschafts- und Gartenbaubetrieb "Garten-Hesse" bei der Schau "Mein Garten" ein Musterexemplar im Palmengarten kreiert hat....

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Nichts rückt Natur und von Menschen hervorgebrachte Ästhetik so nahe zueinander wie ein japanischer Garten. Er gilt als der Bentley der Gartenkunst. Landschaftsgärtner Helmut Hesse, Inhaber von "Garten-Hesse" in Egelsbach, gilt als einer der profundesten Kenner dieses Stils in ganz Deutschland.

Foto: Winfried Faust

 

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  Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.03.2003, Nr. 51, S. 62

Alles für den Garten im Palmengarten
cp. Mehr als 140 Aussteller aus ganz Deutschland präsentieren seit gestern im Palmengarten vom Blumensamen bis zum Sonnensegel alles, was man für Balkon, Terrasse und Garten gebrauchen kann. Die Verkaufsschau "Mein Garten" bietet zehn Tage lang nicht nur die Möglichkeit, die gebräuchlichen Schmuck- und Nutzpflanzen für den Garten zu kaufen, vielmehr kann man am nächsten Wochenende, vom 7. bis 9. März, bei einer "Pflanzenraritäten-Börse" auch ungewöhnliche Sammlerstücke begutachten. 29 Züchter aus der Schweiz, Österreich und Deutschland zeigen ihre Besonderheiten.

Wer keinen eigenen Garten hat, findet bei der Ausstellung immerhin die Picknick-Ausrüstung für den stilvollen Ausflug ins Grüne oder aber Möbel für Balkon und Wintergarten. Wer seinen Garten nicht nur mit Pflanzen dekorieren will, der kann sich beispielsweise über Springbrunnen und Teichbecken informieren. Freilich gibt es auch die passenden Wasserpumpen dazu. Die Liebhaber kunstvoll angelegter asiatischer Gärten finden bei Landschaftsgärtner Helmut Hesse Anregungen für die Gestaltung.

Die Ausstellung ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene fünf Euro, Kinder, Schüler, Studenten, Wehr- und Zivildienstleistende (mit Ausweis) zahlen 2,25 Euro, Familien (zwei Erwachsene mit Kindern von sechs bis 14 Jahren) 11,50 Euro. Die Ausstellung im Internet: www.meingarten-frankfurt.de

 

 

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  Bild Frankfurt, 28.02.2003, S. 11

Ausstellung "mein Garten"
Hier ist jetzt schon Frühling

Von
Stefanie Wagenknecht
 

...Bewundernswert ist auch in diesem Jahr wieder der Japanische Garten von Landschaftsgärtner Helmut Hesse. Dieser Garten zeigt, wie selbst auf kleinstem Raum ein Ort der Ruhe und Erholung gestaltet werden kann....

 

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  Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.02.2002, Nr. 49, S. 64

Blumensamen und japanische Steinlaternen
Im Palmengarten präsentieren von Freitag an 120 Aussteller Pflanzen und Gartenzubehör

gdo. Im Palmengarten können sich von Freitag an Pflanzenliebhaber über exotische Blumen und neue Gartengeräte informieren: Auf der großen Verbraucherschau "Mein Garten" präsentieren sich bis zum 10. März mehr als 120 Aussteller auf einer Fläche von rund 3000 Quadratmetern. Neben Pflanzen, Samen und Zwiebeln werden Gartenmöbel und Accessoires angeboten. So können die Besucher zum Beispiel Hängematten aus Baumwolle kaufen, ein Unternehmen zeigt Dekorationen aus Straußeneiern. Ein Blickfang dürften auch die Vasen sein, die aus Stämmen der Kokospalme gefertigt wurden, oder die japanischen Steinlaternen, die der Gartenkünstler Helmut Hesse anbietet.

Außerdem werden Springbrunnen, Solaranlagen, künstliche Wasserfälle, Gartenhäuschen und Gewächshäuser ausgestellt. Wer will, kann sich über Stauden und Nutzpflanzen informieren oder etwas über Gartengestaltung erfahren. So klärt zum Beispiel das Grünflächenamt der Stadt über "Gehölze als Gestaltungselement in Haus und Kleingarten" auf. Auch das Umweltamt der Stadt, die Deutsche Vogelschutzwarte, der Naturschutzbund und die Hessische Gartenakademie bieten an eigenen Ständen Informationen für die Besucher.

In der nächsten Woche, am Freitag, 8. März, beginnt die Pflanzenraritätenbörse, bei der Züchter aus Deutschland, der Schweiz und Österreich von 9 bis 18 Uhr außergewöhnliche Pflanzen, darunter Stauden, Gehölze und Samen geschützter Arten, präsentieren. Das Angebot reicht von Frühlingsblühern über Kakteen, Clematis, Rosen und Kamelien bis hin zu besonderen Züchtungen, die über Jahre in den Betrieben der Züchter kultiviert wurden. Auch in diesem Jahr wird die Pflanzenraritätenbörse von Vorträgen begleitet.

Palmengartendirektor Matthias Jenny bezeichnete gestern die Verbraucherschau zusammen mit der Pflanzenraritätenbörse als einen "der Höhepunkte des Jahres im Palmengarten". So verzeichne die Direktion traditionell im März die höchsten Besucherzahlen. Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag um 11 Uhr von Umweltdezernentin Jutta Ebeling (Die Grünen) im Palmenhaus.

Der Palmengarten ist während der Ausstellung - wie sonst auch - jeden Tag von 9 bis 18 Uhr geöffnet, allerdings gilt während der Schau ein Sondertarif. So kostet der Eintritt fünf Euro für Erwachsene und 2,25 Euro für Kinder.

 

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  Wochenend magazin Offenbacher Post, 10/11.03.2001

Harmonie des Einfachen
Wie ein Egelsbacher seine Liebe für japanische Gärten entdeckte

Von
Holger Borchard
 

Den unvergleichlichen Reiz eines japanischen Landschaftsgartens machen viele Elemente aus. Eine Tatsache allerdings ist besonders faszinierend: Das Wasser in den Teichen ist immer kristallklar, so dass man mühelos die bunten Karpfen - " Koi" genannt - beobachten kann. Von Algen, dem Alptraum hiesiger Gartenteichbesitzer, findet man keine Spur. "Heute weiß ich, wie Japaner das machen", sagt Helmut Hesse, "aber vor 18 Jahren hat mich das schon ganz schön gefuchst". Also beschloss der Egelsbacher, der seit 34 Jahren seine Brötchen als Landschaftsgärtner verdient, der Sache persönlich auf den Grund zu gehen und sich in die Geheimnisse des mehr als 1000 Jahre alten Handwerks einweihen zu lassen. 1983 knüpfte er erste Kontakte ins Land der aufgehenden Sonne und kurze Zeit später durfte der deutsche Gartenbaumeister als "Lehrling" in einem großen Betrieb in Osaka von der Pike auf die traditionelle japanische Gartenbaukunst erlernen.

Das war der Anfang. Es folgten weitere Reisen nach Japan, bei denen Hesse sein Wissen vertiefte. Mit Erfolg: Unter anderem wurde ihm als einem von ganz wenigen Nicht-Japanern die Ehre zuteil, an der Seite des renommiertesten japanischen Gartenbau-Professors bei der Rekonstruktion eines historischen Tempelgartens in Kyoto Hand anzulegen. Mit mehr als 1500 Anlagen ist die alte Kaiserstadt das "Mekka" der japanischen Gartenkunst. Der Egelsbacher lernte vor allem zu beobachten: "Du schaust auf ein paar Hügel, ein paar Steine, Bambus, Moos, Farn und ein Wasserbecken mit einer alten Steinlaterne. Und dann fällt es dir wie Schuppen von den Augen - es ist die Harmonie der Einfachheit, die den Betrachter fesselt."

Einen Eindruck von dem geheimnisvollen Zauber dieser außergewöhnlichen Philosophie kann man derzeit im Frankfurter Palmengarten gewinnen. Für die Ausstellung "Mein Garten" die am morgigen Sonntag zu Ende geht, hat Helmut Hesse rund um den Oktogonbrunnen drei typische Varianten japanischer Gartenarchitektur angelegt, die noch mindestens vier Wochen lang zu sehen sein werden: einen "Roji" genannten Teegarten, dessen betont natürliche und einfache Anlage nicht minder wichtig ist als der zeremonielle Aufguss; einen "Karesansui"-Trockenlandschaftsgarten sowie einen Teil-Nachbau aus dem als Weltkulturerbe eingestuften Ryoanji-Tempel in Kyoto einschließlich des berühmten Wasserbeckens "Zeni-Gata". Dessen Rand ziert die Inschrift "Ware Tada Shiru Taru", die zentrale Botschaft der Zen-Philosophie: "Wer lernt, zufrieden zu sein, ist geistig reich!"

Geistig reich ist Helmut Hesse seit seiner ersten Begegnung mit der fernöstlichen Kultur ebenfalls. "Man sagt, dass Musik durch die Seele geht. Genauso geht's mir mit dieser Form der Gartenkultur", betont der 58-jährige, der als einer von wenigen deutschen Experten auf diesem Gebiet inzwischen etwa 50 Gärten und 100 Teiche geplant und angelegt hat. Sein Baumaterial importiert er natürlich aus Japan.

Weil dort Religion und Natur untrennbar miteinander verbunden sind, symbolisieren die Gärten Harmonie, Ehrfurcht, Reinheit und Stärke. Ziel ist, die Ausgewogenheit der Natur auf kleinster Fläche widerzuspiegeln. Dabei sprechen die Gärten alle Sinne an: In ihnen zu wandeln, heißt Farbenpracht, Blütenduft und das Geräusch fließenden Wassers zu erleben. "Deshalb wird ein japanischer Gärtner nicht bloß als Gärtner, sondern als Künstler angesehen", sagt Hesse.

Unverzichtbare Bestandteile japanischer Gartenanlagen sind Hügel und Felsen, die Berge symbolisieren und vor allem Wasser als Sinnbild des Lebens. "Deshalb findet man immer einen Bach, einen Teich oder einen Wasserfall", erklärt Hesse. Nicht minder wichtig sind Steinlaternen, die man an Wegbiegungen und Teichufern, vor Brücken oder neben Wasserbecken findet. Sie unterscheiden sich nicht nur in Form und Name, sondern ebenso in ihrer spirituellen Bedeutung. Hergestellt werden sie aus Granit, Sandstein oder der dunklen Andesit Lava, die vom heiligen Berg Aso auf der südjapanischen Insel Kyushu stammt. Sehr beliebt sind Handwaschbecken mit fließendem Wasser, "Tsukubai" genannt. An diesen niedrigen, von Teemeistern eingeführten Wasserbecken nimmt der Benutzer eine bewusst demütige Haltung ein - äußerer Ausdruck der inneren Einkehr.

Eine genial-einfache Konstruktion aus Bambusrohr, Steinen und Wasserkraft ist das "Shishi Odoshi" - eine Wildscheuche: Ein nach obenweisendes Bambusrohr läuft voll Wasser, bis es umkippt und leerläuft. Zurückschlagend trifft das hohle Ende einen Stein und erzeugt ein dumpfes Klopfen, das unerwünschtes Wild erschreckt.

Zirka drei Wochen braucht Helmut Hesse normalerweise für die Planung eines Gartens, weitere drei bis fünf, um ihn komplett anzulegen. Die Größe der Fläche spielt dabei keine Rolle: "Die Kunst liegt ja gerade in der Reduzierung. Da können wir von den Japanern lernen, denn dort sind die Gärten winzig." Vor die bislang größte Herausforderung stellte Hesse der Bau eines japanischen Gartens auf dem Dach eines Kaufhauses. "Das Problem war die Statik. Wir wollten ja nicht, dass der Teich irgendwann in der Kurzwarenabteilung landet", erzählt er schmunzelnd. Diese Aufgabe hat der Egelsbacher gelöst - mit der gleichen Akribie, die seinen japanischen Lehrmeister auszeichnet. Natürlich führt der Teich dieses Gartens ebenfalls klares Wasser. Das Erfolgsgeheimnis heißt Kies", verrät Hesse. "Er filtert die Schwebstoffe aus, die sich im Kiesbett sammeln."

Am morgigen Sonntagnachmittag können Palmengarten-Besucher den - Anblick der drei japanischen Gärten in einer besonderen Atmosphäre genießen: Ab 15 Uhr erklingt traditionelle japanische Musik, gespielt auf der Bambusflöte "Shakuhachi" und dem 13-saitigen Zupfinstrument "Koto".
 

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  Natur Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 11.03.2001, S. 19

Der asiatische Vorgarten lebt vom Kontrast
Wo Bäche rauschen und der Mensch schweigt: Japanische Landschaften in deutschem Grün

cll. FRANKFURT. Sattes Grün fließt über eine flache Landzunge, durch Felsspalten schlängelt sich ein Bach, auf der Anhöhe thront eine kunstvoll verzierte Pagode. Wenn der Landschaftsgärtner Helmut Hesse zu Schaufel und Harke greift, um eine Grünfläche zu gestalten, kommt am Ende meist kein Blumenbeet heraus, sondern ein Gemälde. Ein fernöstliches Landschaftsbild, wie es über der heimischen Wohnzimmercouch hängen könnte. Nur der schwere, dunkelbraune Holzrahmen fehlt.

Seine Arbeit ist für den auf japanische Gärten spezialisierten Fachmann kein Handwerk, sondern eine Kunst. Mit ausholenden Armbewegungen rudert der 58 Jahre alte Naturliebhaber in der Luft herum und versucht zu zeigen, welche künstlerischen Elemente solch ein japanischer Garten in sich birgt. "Wie in einem Landschaftsgemälde muss das aussehen. Ich modelliere Täler und Berge verkleinert nach", beschreibt Hesse und malt mit seinen großen Händen einen Hügel in die Luft. Die Topographie sei das Entscheidende. Anhand der drei kleinen japanischen Gärten, die er für die Verkaufsausstellung "Mein Garten" im Frankfurter Palmengarten gestaltet hat, erklärt Hesse, was einen solchen Garten ausmache.

Das asiatische Pendant zum deutschen Vorgarten lebe von Kontrasten. Schroffe Felsen ragen aus den weich mit Moos gepolsterten Hügeln hervor. Weißglänzende Kiesel unterstreichen die kräftige Farbe der Grünpflanzen. Der Bachlauf, der den künstlichen Berg hinabrauscht und sich unter kleinen Miniaturbrücken hindurch windet, darf laut Hesse nicht fehlen. "Bewegtes Wasser" heiße das Zauberwort, das jedem Garten ein Stück der japanischen Harmonie gebe.

Trotzdem muß es in den von Hesse gestalteten Anlagen nicht zwingend plätschern und gurgeln. Durch manche Bäche und Seen kann man ohne Gummistiefel waten und wird trotzdem nicht naß. Elfenbeinfarbene Kieselsteine sind es, die im Trockengarten statt Wasser aus der Quelle sprudeln und gegen die Felsen branden. "Die Steine werden im geschwungenen Bachlauf den Hügel hinab gelegt. Dadurch ahmen wir die Bewegung nach."

Blumen spielten im japanischen Garten nur eine nebensächliche Rolle. "Es blüht ganz wenig", sagt Hesse, der einmal selbst in Japan als Gärtner arbeitete. Zwischen dem naßglänzenden Grün der Moose, Farne und Bambusstauden leuchten nur wenige rote und weiße Blüten. Über einem Wasserbecken öffnet gerade eine rosarote Kamelie ihre Knospen, am Rande des Kiesel-Teichs lugt schüchtern eine weiße Christrose hervor. Bewußt werden in japanischen Außenanlagen nach Auskunft Hesses nur sparsam blühende Pflanzen eingesetzt. Ein Blütenmeer überlaste das Auge. "Wenn nur eine Blume da ist, kann man diese viel genauer betrachten, in sich aufnehmen."

Wichtiger seien gewisse Accessoires, die dem Landschaftsbild das asiatische Aussehen gäben. Eine kleine Steinlaterne neben Gartenteich und Farnblättern könne einem europäischen Reihenhaus-Garten schon einen fernöstlichen Touch geben. Hesse bestellt diese stilechten Kasuga- Laternen persönlich bei einem Steinmetz in Japan. Dafür muß er mindestens alle zwei Jahre dort hinreisen. "Telefonisch oder per Fax nimmt er keine Bestellungen entgegen", berichtet Hesse. Drei große Vorteile eines japanischen Gartens zählt er an seinen zerfurchten Fingern ab: Man brauche nicht viel Platz, die Pflege mache wenig Mühe, und finanziell müsse man für einen japanischen Garten auch nicht mehr aufwenden als für einen europäischen.

Seine Liebe zur japanischen Gartenkultur wurzelt aber tiefer, geht über das Praktische hinaus. Hesse ist schon eingetaucht in die Seele des japanischen Gartenkünstlers. "Wenn man sich auf diese Landzunge stellt und mit dem Kopf zwischen den Beinen hindurchschaut, sieht man die Brücke, die zum Himmel führt." Hesse lächelt selig. Seine Ausgeglichenheit hat er der gestalteten Natur zu verdanken, davon ist er überzeugt. "Merken Sie diese Harmonie, wenn Sie das anschauen?" fragt er und blickt verträumt auf eines seiner Garten-Bilder. "Die überträgt sich auch auf mich als Person."